K.Ö.St.V. Erasmus Graz im ÖCV

cum deo plus ultra

Monat: März 2013

Ostern – Auferstehung des Herrn

Ostern (lateinisch pascha) ist im Christentum die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi, der den Tod überwunden hat.

Mit diesem beginnt die österliche Freudenzeit („Osterzeit“), die fünfzig Tage bis einschließlich Pfingsten dauert.

Datei:Auferstehung Hosio Lukas.jpg

Die Auferstehung Christi (hê anastasis), Mosaik rechts neben dem 
Durchgang vom westlichen Vorraum zum großen Kirchenraum in der 
großen Kirche des Klosters Hosios Lukas, 11. Jahrhdt.

 

Karsamstag

Der Karsamstag ist der Tag, an dem die Kirche der Grabesruhe Christi gedenkt und mit Fasten und Gebet seine Auferstehung erwartet. Es werden (am Tag selbst) keine Sakramente gefeiert, die mit Festfreude verbunden sind, insbesondere keine Eucharistiefeier, die Heilige Kommunion wird nur als Wegzehrung (Sterbekommunion) gereicht. Da die Feier der Osternacht eine Vigil ist, die zur Gänze im Dunkeln abgehalten werden soll, beginnt sie in vielen Kirchen in den späten Abendstunden des Karsamstags.

Am Karsamstag nachmittags werden vielerorts die Osterspeisen gesegnet, dies will den Segen für Speisen erbitten, die – in früheren Zeiten – in der Fastenzeit nicht verzehrt wurden.

 

Karfreitag

Der Karfreitag – althochdeutsch kara, „Klage, Kummer, Trauer“. Wir gedenken an diesem Tag des Kreuzestodes Jesu Christi.

In der katholischen Kirche ist er ein strenger Fast- und Abstinenztag, was die besondere Bedeutung des Todes Jesu für einen Christen zum Ausdruck bringen soll.

Gründonnerstag

Gründonnerstag (auch Hoher Donnerstag). An ihm gedenken die christlichen Kirchen des letzten Abendmahles Jesu mit den zwölf Aposteln am Vorabend seiner Kreuzigung, seines angstvollen Gebetes am Fuß des Ölberges und seiner Gefangennahme.

Als Gedächtnistag des Letzten Abendmahls und der damit verbundenen Einsetzung der Eucharistie und des Priestertums durch Jesus Christus selbst kommt dem Gründonnerstag eine besondere Bedeutung in der Liturgie zu.

Palmsonntag

Am Palmsonntag wird des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gedacht. Zum Zeichen seines Königtums jubelte das Volk ihm zu und streute dem nach Jerusalem Kommenden Palmzweige. Palmen wurden vielerorten als heilige Bäume verehrt. Im Mittelmeerraum galten sie von alters her als Sinnbild des Lebens und des Sieges, in Israel insbesondere auch das Symbol für die Unabhängigkeit und den siegreichen König. Von daher stellte der so gestaltete Einzug auch für die Römer eine besondere Provokation dar. Der Esel wiederum war ein Sinnbild des gewaltlosen Friedenskönigs und der Bescheidenheit.

Der Ursprung der christlichen Palmsonntagsfeier geht wohl auf die Liturgie von Jerusalem zurück, wo man die einzelnen Ereignisse des Leidensweges Jesu in eigenen Feiern und Riten nachbildete.

 

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